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Soziotherapeutischer Ansatz

Der Soziotherapeutische Prozess baut auf fünf Säulen auf:

  1. Gehaltenwerden: Die Jugendlichen erfahren, dass sie an einem sicheren Ort sind, und für ihre Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Wohnen) gesorgt wird.
  2. Unterstützung: Die Jugendlichen sind ihren Problemen nicht hilflos ausgeliefert, da die Betreuer_innen unterstützend zur Seite stehen.
  3. Struktur: Die äußere Struktur soll eine innere Sicherheit vermitteln. Dadurch sollen die Jugendlichen wieder mehr Selbstverantwortung übernehmen.
  4. Beteiligung: Durch die Teilnahme am Prozess entwickeln sich die Jugendlichen und Verhaltensalternativen können möglicherweise erarbeitet werden.
  5. Bestätigung: Die Verhaltensfortschritte werden erkennbar und können zu mehr Freiraum führen.

Die Fähigkeiten stehen im Vordergrund. Gemeinsam mit den BetreuerInnen werden diese vertieft und erweitert.