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In der Regel nimmt die/der SozialarbeiterIn Kontakt mit der Wohngemeinschaft auf. Nach Abklärung der Ressourcen wird ein Aufnahmegespräch vereinbart.

Beim Aufnahmegespräch treffen sich in der Wohngemeinschaft

  • der/die Jugendliche
  • Eltern (oder andere wichtige Bezugspersonen)
  • SozialarbeiterIn
  • und die Teamleitung.

Die Gründe und Bedürfnisse für die Unterbringung werden aus den verschiedenen Standpunkten erläutert. Dazu wird im Besonderen die Meinung der/des Jugendlichen gehört. Die Einrichtung wird vorgestellt und hergezeigt.
Wichtigste Bedingung für eine Aufnahme ist die Freiwilligkeit. Kann sich der/die Jugendliche, nach reiflicher Überlegung, ein Leben in der WG nicht vorstellen, wird es auch nicht zur Aufnahme kommen.

Nach dem Aufnahmegespräch haben alle Beteiligten die Möglichkeit, das Gehörte und Gesehene auf sich wirken zu lassen, um eine Entscheidung zu treffen. Aus diesem Grund wird ein Zeitpunkt für eine Zu- oder Absage innerhalb einer Woche nach dem Aufnahmegespräch vereinbart.

Mit der gegenseitigen Zusage wird ein Einzugstermin vereinbart, der vom Team vorbereitet wird. Dies reicht von der Erstgestaltung des Zimmers über ein kleines Willkommensgeschenk bis zur Vorbereitung der Jugendgruppe auf die/den neue/n MitbewohnerIn.
Der Einzug wird individuell vorbereitet und durchgeführt. Es besteht für die/den Jugendliche(n) die Möglichkeit abgeholt zu werden, wie auch den Einzug selbst oder mit den Eltern/Freunden zu gestalten.

Von einer Aufnahme ausgeschlossen sind Minderjährige,

  • die in extremem Maße sich und andere gefährden
  • mit stark ausgeprägten psychiatrischen Krankheitsbildern
  • mit manifester Drogen- und/oder Alkoholabhängigkeit
  • mit geistiger Beeinträchtigung

Im sozialpädagogischen Jugendwohnhaus Kleeblatt werden ausschließlich Mädchen aufgenommen!